Sirup vom germanischen Friedensbaum

Lindenblüte_Beitragsbild

 

Als wir begannen unseren Garten anzulegen, stand für uns immer fest, daß vor unserem Haus eines Tages einmal eine große Linde stehen soll. Warum wussten wir selber nicht so genau; ich nenne es Intuition… Doch als ich aus purer Neugierde mal über deren Bedeutung und Geschichte nachgelesen habe, wusste ich, daß es die richtige Entscheidung war.
Die Linde steht für Herzlichkeit, Geborgenheit und Nestwärme, Gemeinschaft, Frieden und Liebe. Genau das, was ich mir für unser Zusammenleben und allen anderen auf dieser Welt wünsche.

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Also haben wir schließlich diese wundervolle Linde vor unserem Haus, mitten in den Garten gesetzt und ich habe den Eindruck, daß es ihr dort richtig gut gefällt. Ja, sie ist schon zu einem richtigen Baum herangewachsen. Vor ungefähr einer Woche begann sie schließlich auch zu blühen, worauf sie natürlich zahlreiche Besucher von sämtlichen Bienen und anderen Insekten bekam.
Auch ich mischte mich unter diese Besucher und holte mir ein paar herrlich duftende Blüten zum Trocknen für einen Tee, aber auch für die Herstellung eines leckeren Lindenblütensirups.

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Hier das Rezept:
1,5 Liter Wasser mit ca. 820g Birkenzucker erhitzen, damit sich der Zucker gut auflöst. Anschließend 150 g Bienenhonig einrühren, 2 geschnittene Biozitronen und eine Handvoll frische Lindenblüten hinzugeben. Die Mischung an einem kühlen, dunklen Ort ca. 5 Tage durchziehen lassen; abseihen, auf 80°C erhitzen und in saubere Fläschchen abfüllen.

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So, nun habe ich mir einen kleinen Vorrat angelegt. Wenn sich dann wieder mal Husten oder Fieber in unsere Familie einschleicht, darf der Sirup zusammen mit einem Tee seine guten Dienste leisten.

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Nun aber wird es Zeit für mich, wieder nach draußen zu gehen… der Garten ruft 😉

Bis zum nächsten Mal

∴♥∴

Eure Heidi

2 Kommentare

  1. Stefanie sagt: Antworten

    Hallo Heidi mir gefällt auch sehr der Lindenbaum und dazu fällt mir aus meiner Jugendzeit ein Lied ein..

    Unter der Lindn bin i gsessn, unter der Lindn sitz i gern
    da kann man, wanns recht windstill is, das Herzklopfn hearn.

    Von der Seitn, von der Leitn, kimmt a scheansBüable her,
    hat’s Hüatle auf der Seitn und schaut kloan verzwickt her.

    Hiaz möcht i halt wissen,soll i bleibn, soll i geahn,
    das Büable is so lieb und die Welt ist so schean.

    Liebe Grüße
    Stefanie

    1. Was für ein entzückendes Lied…danke 🙂

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